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ENVEA unterstützt bahnbrechende Studie über die Auswirkungen des Kochens mit Gas auf die Raumluftqualität

Im Rahmen der europaweit größten Studie zur Bewertung der Auswirkungen des Kochens mit Gas auf die Raumluftqualität führte die Niederländische Organisation für angewandte wissenschaftliche Forschung (TNO) in Zusammenarbeit mit ENVEA Feldversuche zu den wichtigsten Schadstoffen (NO₂, CO, PM2,5) durch, die von Gasherden in Wohnräumen freigesetzt werden. Die Cairsens-Mikrosensoren von ENVEA waren für den Erfolg der Studie ausschlaggebend, da sie präzise, hochauflösende Daten über Innenraumluftschadstoffe liefern. Die Ergebnisse enthüllten die versteckten Gefahren des Kochens mit Gas in aller Deutlichkeit: 25 % überschritten die stündlichen NO₂-Grenzwerte der WHO und über 57 % die täglichen Grenzwerte.

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EU-Haushalte kochen mit Gas*

25%

der mit Gas kochenden EU-Haushalte überschritten die stündlichen WHO-Richtwerte für NO₂

57%

überschritten die täglichen NO₂-Richtwerte der WHO

Die Herausforderung

Um die Auswirkungen des Kochens mit Gas und Elektrizität auf die Raumluftqualität in Bezug auf die WHO- und EU-/GB-Normen vergleichend zu bewerten, haben TNO und seine Partner versucht, Daten von 32 mit Gas kochenden und von 8 mit Elektrizität kochenden Haushalten in sieben europäischen Ländern zu erfassen. Jeder Haushalt musste mit einem Sensor ausgestattet werden, der die NO2-, CO- und PM2,5-Konzentrationen präzise im Minutentakt messen und mit den WHO-Grenzwerten vergleichen konnte. Der Sensor musste kompakt, benutzerfreundlich und einfach zu installieren sein, um die Kochgewohnheiten der Teilnehmenden nicht zu stören, sich nahtlos in die Küche einzufügen und ihnen die mühelose Erfassung zuverlässiger Daten zu ermöglichen.

Quelle

Die Lösung

Der Cairsens-Mikrosensor von ENVEA wurde von den Forschenden aufgrund seiner hochauflösenden Datenfunktionen und seines kompakten, benutzerfreundlichen Designs ausgewählt. 247 Testteilnehmende wurden mit tragbaren Testkits ausgestattet, die die Sensoren enthielten, und erhielten ausführliche Fragebögen zur Erfassung von Kochgewohnheiten und Lüftungsverhalten. Die Messungen erstreckten sich über einen Zeitraum von etwa vier Monaten, wobei die Daten Ergebnisse lieferten, die europaweit für Schlagzeilen sorgten.

Vorteile

Die Mikrosensoren von Cairsens erwiesen sich als unverzichtbar für die Erfassung hochauflösender Daten zur Raumluftqualität und zeigten, dass 25 % der mit Gas kochenden Haushalte die 1-Stunden-Grenzwerte für NO2 der WHO jährlich überschritten, während dies in keinem der Haushalte mit Elektroherden der Fall war. Über 57 % der mit Gas kochenden Haushalte überschritten die täglichen NO2-Grenzwerte, im Gegensatz zu nur 16 % der mit Elektrizität kochenden Haushalte. Die Ergebnisse verdeutlichen die erheblichen Gesundheitsrisiken, die vom Kochen mit Gas ausgehen, und unterstreichen die dringende Notwendigkeit politischer Maßnahmen und öffentlicher Aufklärungskampagnen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit.